Konzert-Highlight mit James Hand und Tracie Lynn  in der Krone Kerns

Erfolgreicher Tourneestart in der Krone Kerns  für  Die Texaner James Hand & Tracie Lynn. Unter dem Label "Real Music & Best Beer" startete am Donnerstag 17. Juni in der Krone Kerns ein absolutes musikalisches Highlight mit Musikern aus dem Umfeld der Musikweltstadt Austin Texas. Weitere werden folgen.

James Hand die lokale Legende von West Texas

James Hand zelebrierte keine Honky Tonk Nummern. Mit dem ersten Takt war dem Publikum klar, da steht ein Mann auf der Bühne der das, was er singt, ist. Ein Mann, der zu recht gerne mit Hank Williams verglichen wird, da er seine Tradition des Songwriting und Gesangs sehr authentisch auf der Bühne präsentiert. Er schien die Energie vom Publikum aufzusaugen, um sie ihnen mit seiner Musik wieder zurückgeben zu können. Mit "Don't Tell Me That", "Over There, That's Frank", "Just a Heart", "Shadows Where the Magic Was" und vielen anderen Titeln überzeugte er die Zuschauer von seiner Leidenschaft des Schreibens und Singens in denkwürdiger Weise. Erst nach der zweiten Zugabe akzeptierten die Zuhörer eine Pause.

Tracie Lynn macht Frauen stark

Mit ihren cleveren Texten und einem Musikstil zwischen Americana und Texas-Country, erweiterte Tracie Lynn das musikalische Spektrum. Neben den eher düsteren Seiten des Lebens, die im ersten Set treffend von James Hand beschrieben wurden, zeigte Tracie Lynn, wie sich texanische Lebensfreude anhört. In „Coming Around The Bend” besingt sie Frauen, die sich weigern zu kuschen und allen Widrigkeiten zum Trotz, auch mit gebrochenem Herzen die Wahl haben, das Leben würdig zu feiern. Dass sie selber auch gerne feiert, bewies sie mit dem am Vorabend spontan entstandenen Loblied, auf das Whiskey-Beer der heimischen Band „The Real Texas Shitkicker All Stars“. Das Versprechen, „real musig & best beer“, wurde offensichtlich eingelöst.

Exklusive CD nur am Konzert erhältlich

VSpeziell für die aktuelle Europa-Tournee wurde mit der aktuellen Besetzung eine CD aufgenommen. Diese exklusive CD kommt nicht in den offiziellen Vertrieb. Entsprechend gross war der Andrang am CD-Stand.

Mehr als nur Begleitmusiker
Die Band hätte auch ohne Tracie Lynn und James Hand das Publikum verzückt.

Kenny Grimes zeigte mit "Tastes Like Chicken", wie virtuos eine Leadguitar gespielt werden kann.

Gene Kurtz zeigte mit seinem Nummer eins Hit aus den Jahre 1965, dass er neben dem Bassspiel auch immer noch ein guter Sänger ist.

Herb Belofsky spielte virtuos und dynamisch und bewies, dass Schlagzeugspielen durchaus in einer für Musiker und Zuhörer angenehmen Lautstärke möglich ist.

Kim Deschamps, eigentlich ein Multiinstrumentalist, beschränkte sich auf Steelguitar und Dobro. Wie sein Song „Take Easy, Make Nice“  war auch sein Spiel.

Ein logischer Abschluss mit Jonny Cash

Jonny Cash Songs, vorgetragen im Duett mit James Hand, gaben dem tollen Konzertereignis einen entsprechenden würdigen Abschluss.

Der gut besuchte Anlass bestätigt, dass trotz Fussballweltmeisterschaft, ehrliche, professionelle Musik ihr Publikum findet. Weitere werden folgen ......